Montag, April 23, 2007

Shooter

Samstag abend. Ich hab irgendwie Bock auf Kino. Aber was ansehen? Also schnell das Programm durchforstet. Hey, "Shooter" läuft schon? Der Trailer war ja ganz ansehnlich. Und Danny Glover mal wieder in einer tragenden Rolle auf der großen Leinwand zu sehen, reizt schon irgendwie. Also: Karte gekauft, überteuertes Popcorn besorgt und rein in den Kinosaal!
Der neue Action-Thriller von Regisseur Antoine Fuqua ("The Replacement Killers", "Training Day", "King Arthur") lässt den ehemaligen Scharfschützen Bob Lee Swagger (Mark Wahlberg, "The Departed") zum Mittelpunkt eines Komplotts werden. Angeheuert von Colonel Isaac Johnson (Danny Glover, "Lethal Weapon") soll er einen Anschlag auf den US-Präsidenten verhindern, wird jedoch zum Sündenbock für den politisch motivierten Mord an einem afrikanischen Würdenträger gemacht. Von Polizei und FBI gejagt sammelt er Beweise gegen Johnson und deckt eine Verschwörung auf, in die sogar ein US-Senator verstrickt ist.

"Shooter" ist eine gelungene Mischung aus Verschwörungs-Thriller und explosiver Action. Der Film spielt gekonnt mit den beiden Elementen, sodass es nie langweilig wird. Gerade wenn man denkt, es könnte ruhig mal wieder etwas passieren, liefert Fuqua die nächste Actionsequenz ab. Dabei geht es durchaus ruppig zur Sache: Söldner verbrennen in Napalm-Explosionen, es gibt zahlreiche Kopfschüsse (logisch, wenn die Hauptfigur ein Scharfschütze ist) und sogar Hände und Arme werden abgeschossen.

Die Darsteller sind durch die Bank weg gut, vor allem Danny Glover überzeugt als schleimiger Colonel, der sich selbst für unantastbar hält. Wahlberg ist ebenfalls in Top-Form und lässt manchmal sogar etwas den Rambo in ihm durchblicken. Genau wie Stallone im ersten "Rambo"-Film ist Swagger die ganze Zeit auf der Flucht und erwehrt sich seiner Gegner mit Köpfchen und geschickten Hinterhalten. Auch die Do-it-yourself-Versorgung einer Schusswunde erinnert etwas an Slys beste Zeiten.
Ein kleiner Schwachpunkt ist allerdings das Drehbuch, das gegen Ende arg konstruiert wirkt und in der letzten Szene gar Selbstjustiz propagiert. Nach dem Motto "Wenn die Regierung machtlos ist, nimm die Sache eben selbst in die Hand". Trotzdem: Wer mal wieder einen feinen Action-Thriller der härteren Gangart sehen will, ist beim unterhaltsamen "Shooter" goldrichtig!

Fazit: Zwei Stunden beste Unterhaltung mit tollen Action-Szenen und hervorragenden Darstellern.

Wertung: 4 von 5

Kommentare:

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