Samstag, Januar 10, 2009

Zur Erklärung

Nachdem Henry mich schon ewig damit nervt, werde ich jetzt einmal pro Monat eine Trashcorner auf www.gamepro.de schreiben. Ist wahrscheinlich die bessere Lösung, als alle paar Jubeljahre hier einen Eintrag zu verfassen.
Bin auch kein Freund der Selbstbeweihräucherung oder pseudo-philosophischem Schmonzes, wie man ihn auf vielen Blogs findet. Bevor ich mich selbst zwinge, jeden Tag was zu schreiben, schreibe ich lieber garnix ;)
Derzeit ist es einfach so, dass ich zu nichts komme, obwohl ich auf manche Sachen einfach tierische Lust hätte. Selbst meine geplante Ninja-Themenwoche habe ich letztlich wieder gestrichen.Aber heute ist nicht aller Tage. Ich komme wieder, keine Frage :)

Samstag, November 29, 2008

Game Over, Man!

In letzter Zeit verspüre ich immer weniger den Drang, meinen zweifelhaften Senf zu mülligen Filmen abzugeben. Und seien wir mal ehrlich: Der Hoff als Nick Fury ist einfach die absolute Krönung gewesen. Da kommt nix mehr ran. "Alone in the Dark 2" zählt nicht!
Deshalb würde ich sagen, frieren wir die Trashcorner an dieser Stelle mal ein. Vielleicht, um sie in ferner (oder naher ?) Zukunft wieder aufzutauen, wo sie sich dann inmitten eines Schlachtfeldes wiederfindet, auf dem Maschinen gegen Menschen kämpfen. Oder aber in einer friedliebenden Zivilisation, die auf alte Werbesongs abfährt und statt Klopapier drei Muscheln verwendet. Wer weiß?

Wer seine Portion Trash braucht, sollte auf jeden Fall demnächst mal auf http://www.gamepro.de/ vorbeisurfen. Ich plane die große Videospiele-Verfilmungs-Vernichtungs-Orgie. Angefangen beim Kinoausflug eines gewissen Klempners.

Wie auch immer ... bis auf weiteres gilt:

Samstag, November 08, 2008

Alone in the Dark 2

Gestern "Alone in the Dark 2" ausgeliehen. Nach 28 Minuten musste ich abschalten. Dieses ... Ding ... gehört mit zu den schlechtesten Filmen, die ich (wenn auch nur zu einem Drittel) kenne. Dagegen ist der erste Teil Oscar-Material. Alleine schon die Idee, Christian Slater gegen einen Asiaten auszutauschen ... und Ralf Möller zu engagieren, der eine der schlechtesten Schwarzenegger-Impersonations ever gibt ... ich bin fassungslos. Und dabei hat Uwe mir doch versprochen, dass der Film toll wird!
Tja, da sieht man's mal wieder: Es ist nicht alles toll, wo Boll draufsteht (naja, genau genommen ist eigentlich nichts toll, wo Boll draufsteht). Und dabei wird hier sogar Etikettenschwindel betrieben. Auf dem Cover steht "Ein Uwe Boll Film", obwohl der gute Mann nur produziert hat und einen Gastauftritt im Audiokommentar absolviert.
Mehr will ich dazu gar nicht schreiben, denn man kann "Alone in the Quark 2" gar nicht wenig genug Aufmerksamkeit zukommen lassen.

Sonntag, Oktober 26, 2008

Nick Fury: Agent of SHIELD

Nach dem auf perverse Art amüsanten "Der unglaubliche Hulk vor Gericht" dachte ich mir, ich geb mir einfach noch eine Ladung Marvel-TV-Wahnsinn. Wenn man sich eine TV-Adaption der Marvel-Helden aussuchen könnte, worauf würde die Wahl wohl fallen? Gab es da nicht diesen mit David "Big Mäc" Hasselhoff irrsinnig besetzten "Nick Fury: Agent of SHIELD"? Jepp, den gab es. Und natürlich ist er in meiner Sammlung! Also rein damit in den Player, eine Tüte Chips öffnen, und los geht's!

Ich muss gleich gestehen, dass ich mich nicht allzu gut mit der Story von Nick Fury auskenne. Alles, was ich weiß, ist, dass der Typ ein harter Knochen mit Augenklappe ist, der gerne auf Zigarren rumkaut, finster drein schaut und sich nicht um Regeln schert. Könnte auch auf Clint Eastwood zutreffen … bis auf die Augenklappe natürlich. Jedenfalls arbeitet Colonel Nick Fury für die Geheimorganisation S.H.I.E.L.D. (was das heißt, wird in "Iron Man" erklärt … bin jetzt zu faul, nachzusehen), die Amerika und die freie Welt vor Bösewichten beschützt. Gelegentlich arbeitet Nick Fury auch mit Wolverine oder dem Punisher zusammen. Diesen harten Brocken mit David Hasselhoff zu besetzen, ist schon ein starkes Stück.

Nunja, der Film beginnt mit einem Angriff auf ein SHIELD-Geheimlabor, das scheinbar so geheim ist, dass nur eine handvoll Wachen davon wissen und es eher armselig gegen eine noch kleinere handvoll HYDRA-Schurken verteidigen. HYDRA ist eine böse Geheimorganisation, natürlich von deutschen Möchtegern-Nazis angeführt. Sozusagen das Gegenstück zu SHIELD. Die HYDRA-Mannen stürmen das Labor, das eher wie ein ausgedientes Fabrikgelände aussieht, by the way. Naja, auch die Regierung muss wohl nehmen, was sie kriegt! Ziel des Angriffs: Der tiefgefrorene Altnazi Baron von Strucker. Was sie mit dem Opa wollen, bleibt vorerst im Dunkeln.

Schnitt auf die Wälder Kanadas. In einer alten Mine, an deren Eingang ein paar lachhafte, handgeschriebene "Keep out"-Schilder hängen, treffen wir auf Michael Knight, der sich nach seinen Abenteuern mit KITT hierher zurückgezogen hat. Quatsch, das ist natürlich Nick Fury, der sich nach seinen Abenteuern bei SHIELD in die Einöde verkrochen hat, um mit der Spitzhacke aus einer alten Mine eine schicke Eigentumswohnung zu schnitzen. Dabei versucht er, eine finstere Miene zu ziehen, was bei The Hoffs Schauspielkünsten aber eher aussieht, als würde er sich gleich in die Hose machen. Zu blöd auch, dass er seinem alten Arbeitgeber die neue Adresse hinterlassen hat: Ein ganz nett getrickstes Luftschiff trifft ein, um ihn zurückzuholen. Zuerst hat Nick keine Lust, doch dann enthüllt man ihm, dass der Körper des Opas gestohlen wurde, dem er den Verlust seines Auges zu verdanken hat. Klar, dass Fury sofort on Board ist! In der SHIELD-Zentrale, einem ebenfalls ganz nett getricksten, fliegenden Flugzeugträger, wird er gebrieft und feiert ein frostiges Wiedersehen mit alten Vorgesetzten.

Es stellt sich heraus, dass die mit üblem deutschem Akzent sprechende und äußerst schlecht gekleidete Tochter des gefriergetrockneten Nazis für den Überfall verantwortlich ist: Sie will aus den Überresten den Totenkopf-Virus extrahieren, an dem der Baron beim Kampf mit Fury verstorben ist. Natürlich nicht aus wissenschaftlichem Interesse, sondern, um Manhattan auszuradieren. Schnell ist ein Eingreiftrupp unter Furys Führung zusammengestellt. Bis die Welt gerettet werden kann, wird Fury aber noch vergiftet, fast gesprengt und in einer Abstellkammer eingesperrt, aus der er sich nur mit seinem explosiven Ersatzauge befreien kann.

Ich muss schon sagen: Für einen TV-Film sieht "Nick Fury: Agent of SHIELD" gar nicht mal schlecht aus! Die Tricks gehen großteils in Ordnung, was angesichts der vielen Comic-Vehikel und der fliegenden Basis durchaus überraschend ist. Allerdings war's das dann auch schon mit den positiven Eindrücken. Die Story … okay, kann man machen. Immerhin stammt das Drehbuch von David S. Goyer ("The Dark Knight"), der das Ding wahrscheinlich als Kinofilm gepitcht hatte, es letztendlich aber nur an einen Fernsehsender verkaufen konnte. Die Darsteller hingegen … uff! Scheinbar hat man allen Beteiligten vorher eingeimpft, möglichst wacky und unnatürlich zu agieren. Vor allem die böse HYDRA-Anführerin in den bunten Faschingskostümen trägt ganz schön dick auf! Hasselhoff versucht zwar, grimmig aus der Wäsche zu schauen, wenn er auf seinen Zigarren rumkaut, doch wie schon erwähnt, geht das fürchterlich nach hinten los. Dazu kommt sein patentiertes, staksiges Rumgehampel und Gewippe bei jedem Satz, das vielleicht in "Knight Rider" noch ganz lustig war, hier aber fehl am Platze wirkt. Vielleicht war er auch nur die ganze Zeit besoffen, wer weiß?

Im Nachhinein stellt sich mir die Frage: Ist der Film ernst gemeint oder ist es eine Parodie? Wäre es Letzteres, würde das aber sicher besser durchscheinen, denn trotz der chargierenden Darsteller ist das Ding zum großen Teil bierernst inszeniert.

Fazit: Der Hoff als einer der härtesten Hunde des Marvel-Universums … das muss man einfach mal gesehen haben!
Wertung: 2 von 5



Hasselhoff kann einfach nur mit Bart böse aussehen:




Mittwoch, Oktober 15, 2008

Schlaflos wegen Lara

Heldentat? Irrsinn? Irrsinnige Heldentat? Ich weiß nicht. Habe "Tomb Raider: Underworld" in einer einzigen Nacht durchgespielt. Montag gegen 20 Uhr angefangen, der Abspann lief Dienstag früh um 6:30 Uhr über den Bildschirm. 2 Stunden Schlaf bis zur Arbeit und dicke Augenringe waren das Resultat.